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Fair gehandelte Blumen tragen dieses Label, das bereits bei vielen deutschen Floristen Einzug gehalten hat.
Blumen sollen Freude schenken. Wenn jedoch manche Blumen erzählen könnten, unter welchen Bedingungen sie gewachsen sind, würde so manchem die Freude an dem bunten Strauß vergehen.
Auch Blumen werden zum Teil unter menschenunwürdigen und umweltschädigenden Bedingungen produziert. Die Blumenkampagne in Deutschland will die Verbraucher dafür sensibilisieren und bietet mit dem „Fair Label Programm“ fair gehandelte Blumen an. Das "Fair Label Program" ist ein Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit von "Brot für die Welt", FIAN und terre des hommes, die Träger der sogenannten Blumenkampagne in Deutschland sind. Aktuelle Bestrebungen im "Blumenbereich" zielen auf eine stärkere Zusammenarbeit zwischen dem "Flower Label Program" und Transfair ab.
Faire Standards in der Blumenproduktion
Blumenproduzenten, die nach dem Fair Label Programm zertifiziert sind müssen eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. Sie müssen existenzsichernde Löhne zahlen und freie Gewerkschaften zulassen. Sie müssen sich dem Gleichbehandlungsgrundsatz verpflichten und dem Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit. Außerdem müssen sie für die Gesundheitsvorsorge ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Sorge tragen. Bei der Produktion ist die Verwendung hochgiftiger Pestizide verboten. Die Unternehmen müssen generell verantwortlich mit den natürlichen Ressourcen umgehen.