Der globale Einsatz für die Rechte der Armen und Marginalisierten gewinnt zunehmend an Bedeutung für die Arbeit von "Brot für die Welt". Deshalb hat die Hilfsaktion 2006 entschieden, in den Schwerpunktregionen Anden, Horn von Afrika, Indochina und Pazifik Verbindungsstellen einzurichten. Sie qualifizieren die Arbeit vor Ort und bringen der Öffentlichkeit gleichzeitig das Anliegen von "Brot für die Welt" und seinen Partnerorganisationen näher.
Die Präsenz in den Regionen ermöglicht es "Brot für die Welt", gegebene Situationen besser zu beurteilen und damit schneller und flexibler auf besondere Ereignisse zu reagieren. Good-Practice-Ansätze können in den Verbindungsstellen schneller identifiziert und nutzbar gemacht werden: Erfahrungen der Partnerorganisationen und eigene Erkenntnisse fließen direkt in die Arbeit ein, das Wirken vor Ort befördert die Stärkung von Partnerorganisationen und zivilgesellschaftlichen Strukturen.
Um die Armen und Benachteiligten in der Welt weiterhin mit einer starken Stimme unterstützen zu können, werden in den Verbindungsstellen nicht nur die Projekte bearbeitet. Eine aktive Beteiligung am entwicklungspolitischen Dialog in den Regionen gehört ebenso zum Leistungsspektrum wie die Unterstützung der Lobby-, Advocacy- und Kampagnenarbeit von "Brot für die Welt". Die Verbindungsstellen sollen insbesondere die Folgen des Klimawandels und die Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems auf die Ernährungssicherung verdeutlichen – unter besonderer Hervorhebung der Bedeutung von langfristiger Entwicklungsarbeit komplementär zu humanitärer Hilfe.
Verbindungsstellen im Überblick