| || Home > Über uns > Auszeichnungen, Spenden, Aktuelles > Spende der Börse Stuttgart |

Spende der Börse Stuttgart: 50.000 Euro für "Brot für die Welt"
Anlässlich ihres Jahresabschlusses hat die Stuttgarter Börse dem evangelischen Hilfswerk "Brot für die Welt" 50.000 Euro gespendet. Börsenchef Christoph Lammersdorf betonte bei der Spendenübergabe an den württembergischen evangelischen Landesbischof Frank Otfried July, dass dies auch ein Ansporn für andere sei, dem Hilfswerk Gutes zu tun.
July, der Aufsichtsratsvorsitzender von "Brot für die Welt" ist, bedankte sich für das "wunderbare Geschenk". Anlass für die Spende war das 50-jährige Bestehen der evangelischen Hilfsaktion, die 1959 von evangelischen Landeskirchen und Freikirchen gegründet wurde.
Der Bischof wies darauf hin, dass "Brot für die Welt" seine Aufgabe nicht nur darin sehe, Not zu lindern, sondern auch Strukturen zu ändern. Es gehe nicht darum, einfach nur Geld zu geben, sondern darum, gemeinsam mit vielen Partnerorganisationen die Infrastruktur in Entwicklungsländern aufzubauen. Er appellierte an die Vertreter von Banken und Börse in den Dialog mit den Kirchen über ethisches Engagement im Finanzsektor einzutreten. Ziel müsse es sein, das Beste für die Menschen in Deutschland und weltweit zu erreichen.
Der Vorstandsvorsitzende der Stuttgarter Börse, Christoph Lammersdorf, wies darauf hin, dass es neben der Hilfe für die Bedürftigen das Ziel von „Brot für die Welt“ sei, unsere Gesellschaft sensibler zu machen für die Anliegen und Bedürfnisse der Schwachen. "Wir tragen gemeinsam eine Mitverantwortung für diejenigen, die nicht genügend Brot zum Leben haben", fügte er hinzu. Der Vorsitzende des Börsenrates der baden-württembergischen Wertpapierbörse, Hans-Joachim Strüder, zog eine positive Bilanz des abgelaufenen Jahres. Das Handelsvolumen 2008 liege mit 153 Milliarden Euro nur leicht unter dem des Rekordjahres 2007. Angesichts der weltweiten Finanzkrise betonte Strüder jedoch, dass man die Erwartungshaltung für 2009 etwas dämpfen müsse.