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BrotZEIT

Lebenserfahrung einsetzen für eine gerechtere Welt

Im Rahmen des Projekts BrotZEIT versammeln sich seit 2005 Seniorinnen und Senioren.

Zeit ist ein Gut, über das Menschen im Ruhestand häufig eher verfügen, als Menschen im aktiven Berufsleben. Zudem blicken Ruheständler zurück auf Zeiten voller Arbeit, voller Erlebnisse und Begegnungen. Daraus ist Lebenserfahrung entstanden, die im Rahmen des Projekts BrotZEIT genutzt wird.

Im Rahmen des Projekts BrotZEIT versammeln sich seit 2005 Seniorinnen und Senioren, die an einer gerechteren Welt interessiert sind, um ihre freie Zeit und ihren Erfahrungsschatz zu teilen und anderen mitzuteilen. Sie erfahren und erzählen davon, wie Brot für die Welt gemeinsam mit seinen Partnern in aller Welt für eine gerechtere Welt arbeitet und wie man sich an dieser Arbeit beteiligen kann. Dies ist ein gemeinsames Projekt des Evangelischen Seniorenwerks und von "Brot für die Welt".

BrotZEIT-Aktionen in ganz Deutschland
In Kaiserslautern zum Beispiel gehen Seniorinnen und Senioren in Kirchengemeinden und laden dazu ein, Kaffee und Tee nur noch aus fairem Handel einzukaufen und damit einen Beitrag zu einem gerechteren Welthandel zu schaffen.
 
In Berlin halten sie vor kirchlichem und anderem Publikum Vorträge über den Milieuzeichner Heinrich Zille und informieren darüber, dass es Kinder in derart armen Verhältnissen auch heute gibt. Anschließend sammeln sie für ein Kinderprojekt von "Brot für die Welt" und für ein Kinderprojekt in Berlin.
 
In Meerbusch am Niederrhein gehen die BrotZEIT-Aktivisten mit verschiedenen Aktionen auf Handwerkermärkte: Sie stellen zum Beispiel Handpuppen her, so wie sie Partnerorganisationen von "Brot für die Welt" für Kindertheater verwenden, und verkaufen die Puppen. Ausstellungen zeigen Bilder, die Kinder aus Partnerprojekten gemalt haben.
 
Ideen für neue BrotZEIT-Projekte
Ende 2008 haben sich zwölf aktive BrotZEITler und solche, die es werden wollen in Brandenburg an der Havel zu einer Begegnungstagung getroffen. Sie haben sich ausgetauscht über ihre Lebensernte, das was gelungen war und das was mühsam war. Und sie haben sich gefragt, was sie an ihrem Ort konkret tun können für mehr Gerechtigkeit. Ideen wurden gesammelt und neue entwickelt. In Thüringen soll eine Kinderbibelwoche zu "Brot für die Welt" entstehen. Im Großraum Dresden sollen Kirchengemeinden kritisch nach ihrem CO2-Austausch befragt und ihnen Wege aufgezeigt werden, wie sie diesen senken können. In Rostock wird eine Gruppe Kirchengemeinden unterstützen, nach dem Gottesdienst und zu anderen Gelegenheiten Fair gehandelte Produkte zu verkaufen.
 
Möchten auch Sie Ihre Lebensernte gerne mit anderen reflektieren und umsetzen in Aktionen für eine gerechtere Welt, setzen Sie sich gerne in Verbindung mit dem Koordinator von BrotZEIT:
Martin Herrbruck
Telefon: 030 9271748
E-Mail: martin.herrbruck@freenet.de

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