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Der Deutsche Meister im Hindernislauf, Filmon Ghirmai, unterstützt die Aktion "Fair Play for Fair Life"
Filmon Ghirmai läuft die 3.000 Meter Hindernisstrecke so schnell wie nur wenige Menschen weltweit. Schon mehrmals konnte er die Deutsche Meisterschaft für sich entscheiden. Im Rahmen von "Fair Play for Fair Life" unterstützt Ghirmai ein "Brot für die Welt"-Projekt für Straßenkinder in Sugoi, Kenia, das im Zuge der Unruhen Anfang des Jahres 2008 überfallen und niedergebrannt wurde.
Herr Ghirmai, Sie unterstützen ein Straßenkinderprojekt von "Brot für die Welt" in Kenia. Was verbindet Sie mit diesen Kindern?
Ich weiß was es heißt, kein Zuhause zu haben. Als ich sechs Jahr alt war musste ich zusammen mit meinen Eltern vor dem Bürgerkrieg in Eritrea fliehen. Aber im Gegensatz zu den Straßenkindern in Kenia hatte ich Glück: Wir haben in Tübingen eine neue Heimat gefunden.
Sie kennen Kenia gut durch Ihre Aufenthalte im Trainingslager dort. Was haben Sie empfunden, als Sie von den Unruhen und Ausschreitungen Anfang des Jahres gehört haben?
Die Ereignisse in Kenia haben mich schockiert, vor allem der Überfall auf das Kinderprojekt macht mich traurig. Kenia ist wie mein Geburtsland Eritrea wunderschön. Doch bei meinen bisherigen Aufenthalten habe ich in beiden Ländern immer wieder gesehen, wie hart dort das Leben für viele Kinder ist.
Warum engagieren Sie sich für "Brot für die Welt"?
Es ist wichtig für mich, auch aktiv etwas für diese Kinder tun zu können. Ich finde es sehr beeindruckend, was bisher in diesem Projekt für die Straßenkinder getan wurde und hoffe, dass die Arbeit dort bald wieder fortgesetzt werden kann.