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CES in Port-au-Prince

Arbeit mit geistig behinderten Kindern

Nach dem Erdbeben geht die Arbeit für die und mit den behinderten Mädchen und Jungen weiter – provisorisch in einem engen Zelt. Foto: Oliver Reinhardt

Lernen in der Übergangslösung: Auch wenn das Zelt nur ein Provisorium für CES ist, kommt die individuelle Betreuung der Schüler und Schülerinnen nicht zu kurz. Foto: Oliver Reinhardt

Wenn es das Wetter zulässt, wird auch unter freiem Himmel unterrichtet. Denn das Zelt, in dem die Schule eine provisorische Unterkunft gefunden hat, bietet nicht viel Platz. Foto: Oliver Reinhardt

Zum Glück – die Schule hat wieder geöffnet: Die Behindertenhilfe CES in Port-au-Prince kümmert sich  um die Eingliederung geistig behinderter Kinder. Nachdem das schwere Erdbeben die Gebäude der Schule zerstört hatte geht die Arbeit nun in einer provisorischen Unterkunft weiter. Foto: Oliver Reinhardt

Die Werkstatt für die Behinderten ist völlig zerstört und kann nicht mehr für die Arbeit genutzt werden. Die Verantwortlichen von CES versuchen nun händeringend, mit einem Provisorium Ersatz zu schaffen, damit die pädagogische Arbeit weitergehen kann. Foto: Oliver Reinhardt

Das Erdbeben hat an den Gebäuden der Behinderteneinrichtung CES eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die meisten Häuser sind nicht mehr zu retten – sie müssen abgerissen werden. Foto: Oliver Reinhardt

Das schwere Erdbeben hat die Behindertenschule CES in Haiti zerstört. Die Aufräumarbeiten und der provisorische Wiederaufbau haben begonnen. Das Ziel: Die Schule soll so schnell wie möglich wieder öffnen. Foto: Oliver Reinhardt

CES ist eine Partnerorganisation von "Brot für die Welt" und seit mehr als 30 Jahren im Bereich der Förderung und Integration von geistig behinderten Menschen und Kindern mit intellektuellen Defiziten tätig ist. Das Foto zeigt die Arbeit in der Einrichtung vor dem schweren Erdbeben. Foto: James Alexis

In den vier Einrichtungen von CES werden behinderte Kinder gefördert, und ihre Eltern werden so weitergebildet, dass sie diesen Förderprozess unterstützen können. Das Foto zeigt die Arbeit in der Einrichtung vor dem schweren Erdbeben. Foto: James Alexis

Jenseits der Hauptstadt Port-au-Prince existiert praktisch keine medizinische Versorgung. Für Kinder mit körperlichen oder geistigen Behinderungen gibt es keine Chancen. CES, eine Partnerorganisation von"Brot für die Welt" ermögicht diesen Kindern auf lange Sicht ein normales Leben in der Gemeinschaft. Das Foto zeigt die Arbeit in der Einrichtung vor dem schweren Erdbeben. Foto: James Alexis

"CES" - das steht für "Centre d´Education Speciale". Die Partnerorganisation von "Brot für die Welt" ist ein gemeinnütziger Verein, der seit mehr als 30 Jahren im Bereich der Förderung und Integration von geistig behinderten Menschen und Kindern mit intellektuellen Defiziten tätig ist. Ein weiteres Ziel der Arbeit ist die Prävention von Behinderungen, indem Ursachen und Probleme frühzeitig erkannt und angegangen werden, um so eine optimale Entwicklung der Kinder zu ermöglichen.

Behinderte haben keine Schule mehr (Februar 2010)
Länge: 5:18 min

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Hilfe für Kinder mit Behinderungen
Länge: 3:20 min

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Durch das Erdbeben hatte CES zwei von drei Gebäuden und große Teile seiner Ausstattung verloren. Die Arbeit in dem Projekt war in den ersten Monaten stark beeinträchtigt - das zeigt auch der Film "Behinderte haben keine Schule mehr" vom Februar 2010. In Zelten war im April die Arbeit mit behinderten Kindern wieder aufgenommen worden. Damit stellte das Team von CES sicher, dass Kinder und Eltern wieder eine feste Anlaufstelle haben und die Kinder weiter gefördert werden.

Ein neues Zentrum soll entstehen

Derzeit plant CES den Wiederaufbau des Zentrums. Ein neuer, aus Bambus und Beton errichteter Gebäudekomplex, soll die Schule, die Verwaltung, die Klinik und die Küche beherbergen. Diese Bauweise ermöglicht es, das Zentrum vergleichsweise schnell neu zu errichten. Sie ist zudem preisgünstig sowie wirbelsturm- und erdbebensicher. Im Spätherbst soll der Betrieb der Schule wieder aufgenommen werden, so der Plan. "Wir wollen dort bleiben, wo die Kinder und Eltern sind, mit denen wir bisher zusammengearbeitet haben" erklärt die Direktorin von CES, Maryse Hector.

CES setzt sich für benachteiligte Kinder ein

Im Mittelpunkt der Programme stehen die Früherkennung von Behinderungen sowie die sozialpädagogische Arbeit mit behinderten Kindern und deren Eltern in geeigneten Einrichtungen wie beschützenden Werkstätten und Lernzentren. Gesamtgesellschaftlich engagiert sich CES für ein besseres Erziehungs- und Gesundheitssystem.

Die Organisation hat zurzeit etwa 70 festangestellte Mitarbeitende sowie weitere Ausbilderinnen, die am Ort im Einsatz sind. Neben dem Hauptbüro in Port-au-Prince hat die Organisation Regionalbüros in Cap Haitien, Jacmel und Gonaives mit jeweils eigenen Strukturen.

"Brot für die Welt" hilft

"Brot für die Welt" stellt für die Weiterführung Arbeit von CES, für die Einrichtung einer provisorischen Unterkunft und für die Neuplanung der Arbeit unter fachkundiger Beratung 285.000 Euro zur Verfügung.

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