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Foto: Christof Krackhardt
Der Klimawandel verstärkt die ohnehin kritische weltweite Ernährungslage. Die vorliegende gemeinsame Studie von "Brot für die Welt", Diakonie Katastrophenhilfe und Germanwatch baut auf der Publikation "Climate Change, Food Security and the Right to Adequate Food" (Fachpublikationsreihe: Analyse 02) von 2008 auf. Sie verleiht der Forderung nach einer immer noch nicht genügend berücksichtigten Vernetzung von Menschenrechten und Ernährungssicherheit erneut Nachdruck und bietet einen konkreten Maßnahmenkatalog für die lokale, nationale und internationale Ebene.
Die Studie bietet Einblick in die regionalen Auswirkungen in Afrika, Asien und Lateinamerika und zeigt, dass die Erreichung der von den Vereinten Nationen angestrebten Millenniumsziele durch den Klimawandel in immer weitere Ferne rücken. Neben Entwürfen für die Anpassung an nicht mehr zu vermeidende Folgen des Klimawandels auf lokaler und nationaler Ebene betont die Studie die Beziehung zwischen Ernährungssicherheit und Menschenrechten. Das Menschenrecht auf Nahrung kann den Hungernden helfen, indem es ihre Position gegenüber ihren Regierungen stärkt, die Industrieländer in die Verantwortung ruft und Richtlinien für nationales und internationales politisches Handeln gibt.
Weiterführende Informationen zu der in dieser Publikation dargestellten Thematik finden sich in Heft Analyse 2 der Fachpublikationsreihe.
Analyse 06
Verschärft sich die Ernährungskrise? – Klimawandel, Ernährungssicherheit und das Recht auf Nahrung
Analyse 06
Deepening the Food Crisis? – Climate change, food security and the right to food
Análisis 06
¿Haciendo más profunda la Crisis Alimentaria? El cambio climático, la seguridad alimentaria y el derecho a la alimentación adecuada