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niemand is(s)t für sich allein
Perspektiven für die ländliche Entwicklung

PIDAASSA

Beratung für Kleinbauern - der PIDAASSA-Ansatz ist äußerst erfolgreich. Foto: PIDAASSA

Die kleinbäuerliche Landwirtschaft in Lateinamerika ist in den vergangenen Jahrzehnten immer stärker unter Druck geraten: Durch Groß- und Plantagenbetriebe, die ihre Massenware zu Billigstpreisen auf dem Weltmarkt verkaufen, durch Monokulturen, die den Boden auslaugen und durch die Abhängigkeit von Zwischenhändler. Bäuerlichen Familien ist es kaum noch möglich, ihren Lebensunterhalt zu garantieren.

Beratung für nachhaltige Landwirtschaft

Das Dialog- und Beratungsprogramm für nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssicherung (PIDAASSA) wirkt dieser Entwicklung entgegen. Im Mittelpunkt steht der Austausch von Informationen „von Bauer zu Bauer“. Fragen und Erfahrungen zu Fruchtfolge, Mischkulturen oder natürlicher Schädlingskontrolle werden geteilt und weitergegeben – und das in inzwischen elf Ländern des Südamerikanischen Kontinents. Auch Gerechtigkeit zwischen Männer und Frauen gehört zu den Arbeitsfeldern der PIDAASSA- Partner, ebenso wie politische Lobbyarbeit.

Agrarpolitik muss Bauernfamilien stützen

„Brot für die Welt“ unterstützt dieses Beratungsprogramm – auch in ihrer politischen Arbeit. Denn der Erfolg der nachhaltigen Landnutzung hängt auch von den Rahmenbedingungen ab. Eine Agrarpolitik, die hauptsächlich auf Export setzt, gefährdet die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern.

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