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Die alltäglichen Entscheidungen beim Einkauf beeinflussen letztendlich den Weltmarkt. Foto: dpa/picture-alliance
Ob wir essen, was wir essen, wie und wo wir einkaufen: Wir sind dafür selbst verantwortlich. Die Kampagne "Niemand isst für sich allein" predigt nicht "Konsumverzicht", sondern lädt dazu ein, über den Stellenwert der Qualität beim Essen nachzudenken. Als Einwand dagegen wird häufig mit dem Preis argumentiert. Die richtige Frage wäre jedoch: Was ist uns Qualität bei Nahrungsmitteln wert?
In den 50er Jahren haben die deutschen Haushalte über 40 Prozent ihres Einkommens für Nahrungs- und Genussmittel ausgegeben, heute sind es rund zehn Prozent.
Mit regionalen, ökologischen und fair gehandelten Lebensmitteln machen wir als Verbraucher und Verbraucherinnen Politik. Das heißt konkret: Wir setzen uns für mehr Geschmack und mehr Gesundheit ein und übernehmen mehr Verantwortung für Umwelt und Mitmenschen.